Royal Photographic Society 153rd International Print Exhibition - Upper Gallery3, tags: 2025 - Shetland Arts via Flickr (CC BY-ND)

Royal Photographic Society stellt Preisträger 2025 vor: Eine weltweite Feier der Fotografie

Die Royal Photographic Society (RPS) hat die Gewinner*innen ihrer Awards 2025 bekannt gegeben. Damit werden seit 147 Jahren die Besten der Fotografie gefeiert. Die Auszeichnungen würdigen Menschen, die die Grenzen des Mediums verschieben und unser Bild von der Welt prägen.

Eine neue Ära künstlerischer Exzellenz

Susan Derges, britische Künstlerin, erhält die RPS Centenary Medal für ihre innovativen Arbeiten. Sie schafft großformatige, kamerafreie Fotogramme, die das Zusammenspiel von Natur und Menschheit erkunden. Ihr Aufenthalt in Japan und ihr tiefes Studium der Naturwelt inspirieren Derges’ Kunst. Sammlungen rund um den Globus zeigen ihre Werke und feiern die Kraft der Fotografie, verborgene Zusammenhänge sichtbar zu machen.

Vielfältige Stimmen im Fokus

Der RPS Award für Fotojournalismus geht an Amak Mahmoodian. Die multidisziplinäre Künstlerin setzt sich mit Gender, Identität und Vertreibung auseinander. Ihr Werk verbindet dokumentarische Fotografie mit konzeptuellem Storytelling. Mahmoodians Bilder liefern eindrucksvolle Einblicke in die menschliche Erfahrung.

Raghu Rai, indischer Fotograf und Mitglied von Magnum Photos, gewinnt den RPS Award für Editorial- oder Dokumentarfotografie. Rai ist bekannt dafür, sowohl monumentale Ereignisse als auch intime menschliche Momente festzuhalten. Seine Fotografien ermöglichen einen sensiblen Blick auf das Leben in Indien.

Der RPS Award for Achievement in the Art of Photography geht an Omar Victor Diop. Der senegalesische Fotograf verknüpft inszenierte Porträts mit historischen und kulturellen Bezügen. Sein Werk lotet Identität, Herkunft sowie die fortlaufende Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart aus.

Die nachhaltige Wirkung der Fotografie

Sir Brian Pomeroy CBE ARPS, Vorsitzender der Jury, betont, dass die Preisträger*innen 2025 ein breites Spektrum an fotografischen Stilen repräsentieren. Ihre Arbeiten hinterfragen gesellschaftliche Wahrnehmungen und holen komplexe Themen ins Blickfeld. Die Fotografinnen und Fotografen machen schwierige Inhalte zugänglich und nahbar.

Diese Vielfalt an Ansätzen bietet euch weltweit wertvolle Impulse. Besonders Fotograf*innen in Deutschland können sich davon inspirieren lassen, wie diese Künstler*innen persönliche Geschichten mit größeren gesellschaftlichen Themen verknüpfen. Ihre kreativen Methoden zeigen, dass Fotografie nicht nur Momente einfängt, sondern ein Werkzeug ist, um Reflexion anzustoßen und Veränderung zu bewirken.